Mag. Dr. Wolfgang Neubauer, MBA Betriebswirtschaftlicher Berater
Mag. Dr. Wolfgang Neubauer, MBABetriebswirtschaftlicher Berater

Wozu macht man eine PLanung?     Wofür benötigt man einen Plan?

Oder: Weil nach jeder Geraden doch wieder eine Kurve kommt.

„Wer nicht weiß, wohin er will, darf sich nicht wundern, wenn er ganz wo anders ankommt.“

Planung ist die gedankliche Vorwegnahme zukünftigen Handelns. Es beschreibt die kognitive Fähigkeit zur geistigen Antizipation von Handlungsschritten, die zur Erreichung eines Zieles notwendig scheinen.

In der Betriebswirtschaft - im Unternehmen - wird unter Planung die Gestaltung zukünftiger Strukturen, Prozesse und Ereignisse verstanden.

 

Der Zweck von Planung besteht darin, über eine realistische Vorgehensweise zu verfügen, wie ein Ziel bestmöglich erreicht werden kann. Im Idealfall gibt es mehrere Handlungsalternativen zur Erreichung des Ziels, aus denen die „beste“ ausgewählt werden kann.

 

Das Ergebnis der Planung ist ein Plan, definiert als eine sachlich und zeitlich geordnete Menge von Daten. Ein Budget stellt einen in Geldeinheiten bewerteten Plan dar.

Dabei gilt:

 

„Plans are nothing. Planning is everything.“ (Dwight D. Eisenhower)

 

Es geht um das „sich-mit-seinem-eigenen-Unternehmen-und-dessen-Zukunft-Auseinandersetzen“, also um die geistige und handwerkliche Tätigkeit zur Erstellung eines Plans.

Planung ist jedoch nie Selbstzweck. Kein Plan wird erstellt, nur damit es einen Plan gibt (so sexy sind Pläne meistens nicht).

Aber warum wird nun geplant? Wozu dient die Planung? Ganz konkret?

 

Weil Planung in die Zukunft gerichtet ist, kann allgemein festgestellt werden, dass Planung der Zukunftsgestaltung dient.

 

Etwas differenzierter gibt es folgende Gründe (ohne Anspruch auf Vollständigkeit), warum eine Planung durchgeführt und ein Plan erstellt wird. Dabei handelt es sich gleichzeitig um jene Bedürfnisse, die „hinter“ der Planung stehen:

  • Finanzierung bei Banken erhalten
  • Förderungen (Land, Bund wie AWS etc.) erwirken
  • mögliche Geschäftsausweitung bewerten
  • neue Produktideen beurteilen
  • neue Geschäftszweige evaluieren
  • zusätzliche Aufträge abwägen (Hereinnahme: Ja oder Nein)
  • Standortwahl unterstützen
  • Liquiditätsprobleme beseitigen
  • Sanierung (Fortführungsprognose, Entschuldung, leistungswirtschaftliche Sanierung) ermöglichen
  • Gründung und Machbarkeit (Feasibility) prüfen
  • Gründung gestalten (Business Plan)
  • Nachfolge/Übernahme gestalten
  • Wachstum sicherstellen und Auswirkungen (z.B. auf Working Capital-Bedarf) erkennen
  • Rentabilität steigern
  • Konkurrenzfähigkeit erhöhen
  • auf Veränderungen im Umfeld und mögliche Unsicherheiten eingehen
  • Investitionen (mit den dahinterliegenden Problemlösungen) beurteilten und ggf. ermöglichen
  • betriebliche Entwicklung und deren mögliche Varianten überprüfen (was soll forciert werden, was soll weggelassen werden)
  • Entscheidung über Eigenfertigung oder Fremdbezug (Make-or-Buy) ermöglichen
  • Gewinnschwellen-Analyse durchführen (Break Even Point)
  • Möglichkeiten zum Erreichen der Gewinnzone (BEP) erarbeiten
  • Wirtschaftlichkeit verbessern
  • Kostenkontrolle ermöglichen
  • Kostensenkungspotenziale erheben – Kostenstruktur durchleuchten (z.B. für das Fixkosten-Management)
  • Effizienz in der Leistung steigern
  • Potenziale zur Erhöhung der Performance sichtbar machen
  • Kennzahlen zur Steuerung sowie Benchmarks (Maßstäbe, Vergleichs- bzw. Referenzwerte) erarbeiten
  • Umsatz- und Kostentreiber identifizieren + die Zukunft simulieren
  • Maßnahmenauswirkungen im Gesamtzusammenhang überprüfen
  • Planspiele / Variantenspiele (Simulation): die für das Unternehmen „richtigen“ Variante erkennen
  • Human-Ressourcen bzw. Mitarbeiter rechtzeitig aufbauen oder abbauen helfen
  • Gewinnmaximierung ermöglichen (inkl. die dazu erforderlichen Maßnahmen ableiten)
  • starke Veränderungen (wie Ausbau, Umbau, neue Fertigung etc.) einschätzen (z.B. Machbarkeitsstudien)
  • Plan-Kalkulationssätze (Gemeinkostenzuschlagssätze sowie Stundensätze) ermitteln
  • Kalkulationen evaluieren
  • Allgemein 1: Planungsrechnungen (Plan-GuV bzw. Plan-KERF/Budget) (sofern die Prognosen oder Vorjahresvergleiche nicht reichen, z.B. aufgrund stetigem Wachstums oder eines Schrumpfungsbedarfs) zur Unternehmenssteuerung
  • Allgemein 2: Planungsrechnungen (Plan-Bilanz und Finanzplan) zur Steuerung der Kapitalstruktur und der Liquidität
  • ideale Betriebsgröße oder Mindestbetriebsgröße ermitteln
  • Steuerungsnotwendigkeiten und Handlungsalternativen aufzeigen, um gesetzte Ziele zu erreichen
  • Soll/Ist-Vergleich (SIV) und Abweichungs-Analysen ermöglichen
  • die zur Zielerreichung notwendigen (Aufbau- und Ablauf-)Organisation schaffen
  • Firmenkauf, Beteiligung, Vorbereitung einer Übernahme unterstützen (z.B. Unternehmensbewertung)
  • Firmenverkauf, Anteilsverkauf, Vorbereitung einer Übergabe unterstützen (z.B. Unternehmensbewertung)
  • etc.

Aus welchem Grund und wofür benötigen Sie eine Planung?

Was ist Ihr Bedürfnis, das hinter dem Wunsch nach einer Planung bzw. einem Plan steht?

Mag. Dr. Wolfgang Neubauer, MBA

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